Helena’s Geburt

Mama Franziska erlebte eine sehr schnelle Geburt ihres ersten Kindes und schildert hier ihre Geburtsgeschichte.

Der Anfang

Alles fing in der Nacht gegen 1 Uhr an. Ich bin durch ein Ziehen im Unterleib, ähnlich den Schmerzen vor der Periode wach geworden. Ich habe meinen Freund geweckt und ihm gesagt das ich in die Badewanne gehe, um zu schauen ob die vermeintlichen Wehen wieder weggehen oder bleiben.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich diese schon alle 6 Minuten. Nach einem entspannten Bad ging ich wieder ins Bett und schlief. Gegen 4 Uhr bin ich wieder wach geworden und die Wehen waren noch einen Ticken intensiver als zuvor.

Mein Freund ist gegen 6 Uhr erstmal an die Arbeit gefahren und meine Mama kam zu mir. Ich hatte wieder einen Abstand von 5-6 Minuten und mein Freund musste wieder kommen von der Arbeit. Ich hab meine Tasche fürs Krankenhaus gepackt und wir fuhren ins Krankenhaus.

Dort angekommen schrieb das CTG keine Wehen auf und mein Muttermund war nicht mal einen Zentimeter geöffnet. Das kann ja heiter werden dachte ich mir. Wir entschieden uns dazu, nochmal nachhause zu fahren.

Wir sind eine große Runde mit dem Hund spazieren gegangen und mussten ständig Pausen machen damit ich meine Wehen veratmen konnte. Zuhause angekommen haben wir noch eine Kleinigkeit gegessen und meine Mama kam und hat unseren Hund abgeholt.

Ab ins Krankenhaus das zweite mal

Gegen 14 Uhr fuhren wir noch einmal ins Krankenhaus. Der Muttermund war ein Zentimeter geöffnet und man hat mir die Enttäuschung darüber wieder buchstäblich angesehen. Ich habe mich gefragt wie ich das noch aushalten soll. Das CTG hat ebenfalls wieder keine Wehen aufgezeichnet, dabei hatte ich doch welche.

Die Ärztin und die Hebamme entschieden mir eine sogenannte „LMAA“ Spritze zu geben, sodass ich noch eine Weile schlafen konnte. Mein Freund musste wieder nachhause gehen, was für mich besonders schlimm war.

Ich bekam ein Zimmer, ging nochmal auf die Toilette (da ging auch schon der Schleimpfropf ab) und legte mich leicht betüdelt ins Bett und schlief. Gegen 17 Uhr werde ich wach von einem Ploppen, ich sprang aus dem Bett in Richtung Toilette und meine Fruchtblase ist geplatzt. Es geht wirklich los dachte ich mir.

Ich klingelte und eine Schwester schickte mich in den Kreißsaal. Im Tshirt und Schlüpfer lief ich also rüber in den Kreißsaal, offensichtlich immer noch leicht betüdelt. Dort angekommen schloss man mich wieder ans CTG. Die Hebamme verlies kurz das Zimmer und in dem Moment überrollte mich eine Welle von Wehen mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Die Hebamme kam zurück, schaute nach meinem Muttermund, welcher 4cm hatte und leitete mich an.

Die Rückkehr meines Freundes

Sie bat mich meinen Freund anzurufen, es geht wohl doch schneller als gedacht sagte sie.
Gesagt getan, um 17.11 Uhr rief ich meinen Freund an. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon kräftige Presswehen.

Er kam gerade noch rechtzeitig und ab da ging alles ganz schnell. Die Hebamme und die Ärztin leiteten mich an und ich habe mich voll und ganz auf das konzentriert was beide gesagt haben und hatte auch fast die komplette Geburt über die Augen geschlossen und konzentrierte mich so sehr auf meine Atmung und auf das was die beiden sagten, wann ich wie Atmen soll.

Um 17.39 Uhr kam dann unser kleines Wunder auf die Welt ❤️. Ich konnte es kaum glauben als sie plötzlich vor mir lag. Dieser Moment ist so einzigartig und das schönste Gefühl der Welt. Ich habe noch nie so viel Liebe gefühlt. Sie wurde mir gleich auf die Brust gelegt und der Papa durfte die Nabelschnur durchschneiden. Ich bin immer noch so gerührt von diesem Moment. Diese Gefühle sind einfach unbeschreiblich.

Ich hoffe er hilft vielen werdenden Mamis weiter 😊

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